Förderung von Innovationsassistenten

Aktuelles Wissen direkt von der Hochschule in die Wirtschaft transferieren, Innovationsprozesse in Unternehmen fördern, neue Produkte und Verfahren generieren. Innovationen sind der Schlüssel unternehmerischer Wettbewerbsfähigkeit – hier setzt die Förderung von Innovationsassistenten an.

Das Programm bietet die Möglichkeit, gezielt und problemlösungsorientiert ingenieurtechnisches und betriebswirtschaftliches Wissen in Unternehmen zu transferieren. Unterstützt wird die zusätzliche Beschäftigung von akademisch ausgebildeten Fachkräften nicht nur im klassischen FuE-Bereich, sondern auch in den Bereichen Produktions-, Qualitäts- oder Umweltmanagement, der Produktentwicklung, des Betriebs- und Personalmanagements oder im Marketingbereich. Innovationsassistenten entwickeln neue Produkt-, Prozess- und Serviceideen, wodurch die Leistungsfähigkeit und Marktchancen von kleinen und mittleren Unternehmen verbessert werden können. Nebenbei werden zugleich möglichst viele gut ausgebildete junge Menschen in Sachsen-Anhalt gehalten.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Beschäftigung von Absolventen einer Hochschule (Fachhochschule oder wissenschaftliche Hochschule) in KMU als Innovationsassistenten, die einen Studiengang im ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen oder kreativwirtschaftlichen Bereich abgeschlossen haben. Darüber hinaus finden die Regelungen des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) Anwendung. Innovationsassistenten bearbeiten Projekte und erfüllen Aufgaben mit anspruchsvollen, wissenschaftlichen Inhalten mit der Option, diese bei einer späteren Festeinstellung weiter zu verfolgen.

   

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben. Der Antragsteller hat für den Einsatzzeitraum des Innovationsassistenten eine konkrete, schlüssige Arbeitsplatzbeschreibung und ein abgegrenztes Aufgabenprofil vorzulegen. Die Beschäftigung von gleichzeitig bis zu zwei Innovationsassistenten ist zulässig.

   

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die Zuwendung kann für max. 24 Monate bis zu 50 Prozent der Personalausgaben (Arbeitnehmer-Bruttogehalt und Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung) und pro Förderfall je Vollzeitstelle (Bemessungsgrundlage) max. 30.000 Euro pro Jahr betragen. Für Teilzeitstellen und für Förderzeiträume, die kein ganzes Jahr umfassen, wird der Förderhöchstbetrag zeitanteilig bemessen.

   

Besonderheiten

Die Zuwendung erfolgt auf der sog. De-minimis-Basis.