Wissens- und Technologietransfer

Ziel der Förderung ist es, den Technologietransfer in Sachsen-Anhalt zu aktivieren und zu intensivieren. Die Förderung soll dazu beitragen, das beste verfügbare Know-how in kleine und mittlere Unternehmen zu bringen, deren Technologiebedarf zu decken, die Innovationskraft der Unternehmen zu stärken und das mit der Integration neuer Technologien in innerbetriebliche Prozesse verbundene, oftmals hohe technische und finanzielle Risiko zu mindern.

Zugleich sollen Anreize geschaffen werden, um die wirtschaftlichen Potenziale des technologischen Wissens besser auszuschöpfen. Die Förderung soll den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen und den Unternehmen auf breiter Front begünstigen.

Wer wird gefördert?


Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben. Es geht um neue, zusätzliche Transferkontakte – auch im niedrigschwelligen Bereich – sowie um bessere Austauschbeziehungen in bestehenden Transfernetzen bzw. Forschungsschwerpunkten. Die Gewährung der Zuwendung setzt voraus, dass die Ausführung des Vorhabens im beantragten Umfang ohne die Zuwendung vorübergehend mit einem finanziellen Risiko behaftet ist.

   

Was wird gefördert?


  • Ausgaben für Innovationsberatungsdienste (Beratung, Unterstützung und Schulung in den Bereichen Wissenstransfer, Schutz und Verwertung immaterieller Vermögenswerte sowie Anwendung von Normen und Vorschriften in denen diese verankert sind)
  • Ausgaben für innovationsunterstützende Dienstleistungen (Bereitstellung von Datenbanken, Bibliotheken, Marktforschung, Laboratorien, Gütezeichen, Tests und Zertifizierung zum Zweck der Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren und Dienstleistungen)
   

Wie wird gefördert?


Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Der Zuschuss beträgt max. 200.000 Euro innerhalb eines Dreijahreszeitraumes für ein Unternehmen.

Die Bemessungsgrundlage für die Förderhöhe sind die beihilfefähigen Ausgaben für Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstüt-zende Dienstleistungen. Die Beihilfeintensität darf 75 Prozent der beihilfefähigen Ausgaben nicht überschreiten.